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5. Juli 2026
Lehrabschlussfeier vom 3. Juli 2026 in Lyss
Die Freude über den erfolgreichen Lehrabschluss war gross: 34 Schreinerinnen und Schreiner nahmen in Lyss ihr Fähigkeitszeugnis entgegen. Für besondere Leistungen wurden Josuah Nelles und Florian Hirschi ausgezeichnet.

In seiner Ansprache zitierte Regionalsektionspräsident Walter Hofer den deutschen Dichter Wolfgang von Goethe: «Das Aussergewöhnliche geschieht nicht auf glattem, gewöhnlichem Wege.». Das Zitat nahm er zum Anlass, auf die zahlreichen Weichenstellungen im bisherigen Werdegang der jungen Berufsleute hinzuweisen. Bereits die Wahl zwischen Gymnasium und Berufslehre sei eine solche Weichenstellung gewesen. Während der Ausbildung seien viele weitere Entscheidungen gefolgt oder stünden noch bevor. Die Jungschreinerinnen und Jungschreiner hätten sich bewusst für den Schreinerberuf entschieden und dabei zahlreiche Herausforderungen gemeistert. Ihre Leistungen seien deshalb als aussergewöhnlich zu würdigen.
Anschliessend kamen Josuah Nelles und sein Berufsbildner Reto Rindlisbacher zu Wort. Josuah, der es im vergangenen Jahr in die Schreinernationalmannschaft geschafft hatte, berichtete von seinen Erfahrungen bei den SwissSkills. Die Sektionsmeisterschaft habe er ursprünglich als Vorbereitung auf die Teilprüfung betrachtet. Die guten Resultate hätten ihn motiviert, sich intensiv auf die Regionalmeisterschaften und anschliessend auf die SwissSkills vorzubereiten. Als Höhepunkt bezeichnete er klar die SwissSkills, an denen er wertvolle Erfahrungen sammeln konnte.
Berufsbildner Reto Rindlisbacher bezeichnete die Vorbereitung auf die SwissSkills als intensive Zeit. Von den Wettkämpfen habe nicht nur Josuah profitiert, sondern auch er selbst. Die gemeinsamen Erfahrungen hätten beiden zahlreiche neue Erkenntnisse gebracht.
Als Jahrgangsbester von Lyss wurde Josuah Nelles (Lehrbetrieb Ehrenzeller + Kovatsch AG, Kirchlindach) für seinen Notendurchschnitt von 5.5 geehrt. Mit der Note 5.4 folgte Florian Hirschi (Hurni + Sohn AG, Ferenbalm) auf dem zweiten Rang. Florian Hirschi erzielte zudem mit der Note 5.5 das beste Resultat in der Allgemeinbildung. Beide erhielten den traditionellen Holzhobel mit eingraviertem Namen als Auszeichnung. Insgesamt erzielten sieben der 34 Absolventinnen und Absolventen einen Notendurchschnitt von mindestens 5.1 und wurden dafür besonders ausgezeichnet.
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